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25. Februar 2026: Austausch zur Gesundheitsversorgung - Landkreis setzt Impulse für „Prignitz 2040“

Auf Einladung des Landkreis Prignitz kamen am 25. Februar in Perleberg rund 30 Ärztinnen, Ärzte sowie weitere Akteure des Gesundheitswesens zusammen, um gemeinsam über aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der regionalen Versorgung zu beraten.

Im Mittelpunkt stand der offene Austausch über konkrete Versorgungsengpässe im Praxisalltag – von diagnostischen Abläufen über Schnittstellen bis hin zu organisatorischen Belastungen. Ziel war es, die Erfahrungen der regionalen Akteure frühzeitig in mögliche Weiterentwicklungen einzubinden.

Als fachlicher Partner stellte das Fraunhofer IZI-BB seine Kompetenzen im Bereich Bioanalytik und Diagnostik vor. Ergänzend präsentierte das Fraunhofer-Zentrum für Digitale Diagnostik (ZDD) Ansätze zur intelligenten Verknüpfung von Diagnostik, Daten und Versorgungsprozessen – insbesondere mit Blick auf die besonderen Anforderungen ländlicher Regionen. Dabei wurde deutlich: Lösungen sollen nicht „von außen“ vorgegeben, sondern gemeinsam mit den Akteuren vor Ort entwickelt und – wo sinnvoll – pilotiert werden.

Die Veranstaltung knüpft an die strategische Zielsetzung „Prignitz 2040“ an. In diesem Leitbild ist die Gesundheitsversorgung als zentrales Handlungsfeld definiert. Die Prignitz soll sich zu einer modellhaften Gesundheitsregion im ländlichen Raum entwickeln – mit vernetzten Strukturen, digital unterstützten Prozessen und einer starken Einbindung der regionalen Fachkräfte.

Der Austausch zwischen dem Landkreis und dem Fraunhofer bleibt bestehen und wird in den kommenden Wochen weiter vertieft. Fraunhofer wird geeignete Projektansätze gemeinsam mit potenziellen Partnern konkretisieren und prüfen. Dieser Prozess soll zugleich den weiteren Dialog in der Region unterstützen und die Bedarfe aus der Praxis weiter schärfen.

17. Januar 2026: Prignitz 2040 auf der Grünen Woche

Anne Keller auf der Grünen Woche / Foto: LK Prignitzzoom

Am 17. Januar 2026 hatten wir die Gelegenheit unser Projekt auf der Grünen Woche vorzustellen und mit Besucherinnen und Besuchern in den Austausch zu gehen. Ziel war es die identifizierten Stärken der Region sichtbar zu machen. Im Projektverlauf haben wir uns intensiv mit den Herausforderungen aber auch den Vorteilen und Chancen der Prignitz auseinandergesetzt. Dabei haben wir festgestellt, dass die Prignitzer sich in ihrer Heimat sehr wohl fühlen und große Mehrwehrte sehen. Genau darauf wollen wir aufbauen und zum einen selbstbewusst zeigen, was uns ausmacht und zum anderen Ideen konkretisieren, um unsere Region in den kommenden Jahren auch für die Zukunft gut aufzustellen.

Reges Interesse auf der Grünen Woche / Foto: LK Prignitz

Dabei haben wir festgestellt, dass die Prignitzer sich in ihrer Heimat sehr wohl fühlen und große Mehrwehrte sehen. Genau darauf wollen wir aufbauen und zum einen selbstbewusst zeigen, was uns ausmacht und zum anderen Ideen konkretisieren, um unsere Region in den kommenden Jahren auch für die Zukunft gut aufzustellen.

 

2025

 

2024

Am 5. Dezember 2024 hat der Kreistag dem Einsatz der Eigenmittel für die Umsetzung des Projektes Prignitz 2040 zugestimmt.

Am 22. November 2024 fand der offizielle Projekt-Kick-Off gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen PD-Berater der öffentlichen Hand GmbH sowie der Verwaltungsführung und der Projektgruppe der Kreisverwaltung statt.

Im Juni 2024 erhielt der Landkreis die Zusage für die Förderung unseres Projektes Prignitz 2040. Die Förderurkunde überreichten die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Klara Geywitz, und ihre Parlamentarische Staatssekretärin Elisabeth Kaiser am Montag, 24. Juni 2024, im Ministerium in Berlin an Christian Fenske, Leiter des Geschäftsbereichs II (Wirtschaft, Bau und Kataster) in der Prignitzer Kreisverwaltung.

Foto: Henning Schacht zoom
Foto: Henning Schacht

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